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iProtect.Academy Blog
Die Rolle der eigenen Emotionen und Stressreaktion
Die Rolle der eigenen Emotionen und Stressreaktion
Warum Ihre eigene innere Haltung über Erfolg oder Misserfolg bei der Deeskalation entscheidet
Die meisten Pflegekräfte denken bei Deeskalation zuerst an den Patienten – an dessen Aggression, dessen Angst oder dessen Verwirrtheit.
Doch der entscheidende Faktor sitzt oft auf der anderen Seite des Bettes: bei Ihnen selbst.
Als examinierter Krankenpfleger mit langjähriger Erfahrung in der Drogenentgiftung, im Maßregelvollzug und im somatischen Krankenhaus habe ich immer wieder erlebt: Die eigene innere Verfassung entscheidet in vielen Fällen, ob eine Situation deeskaliert oder eskaliert.
Warum die eigene Emotion so mächtig ist
  • Stress macht blind Wenn Sie selbst angespannt, müde oder frustriert sind, erkennen Sie Warnsignale später und reagieren schneller gereizt.
  • Spiegelungseffekt Ihre eigene Unruhe überträgt sich auf den Patienten. Ruhige Pflegekräfte beruhigen – angespannte Pflegekräfte heizen auf.
  • Eigenreflexion fehlt oft Viele denken „Der Patient ist das Problem“. Dabei ist die eigene Reaktion häufig der größte Hebel.
Die 6 wichtigsten Tipps für bessere Eigenreflexion
  1. Erkennen Sie Ihre persönlichen Trigger Was bringt Sie schnell aus der Ruhe? (bestimmte Worte, Gerüche, Situationen, Schichtlänge)
  2. Atemtechnik als Notfallbremse 4 Sekunden einatmen – 4 Sekunden ausatmen. Das senkt innerhalb von Sekunden den eigenen Stresspegel.
  3. Selbstgespräch vor dem Zimmer Kurzer Check: „Wie geht es mir gerade? Bin ich ruhig genug für diese Situation?“
  4. Nach jedem Vorfall kurz reflektieren Was habe ich gut gemacht? Wo war ich selbst Teil des Problems?
  5. Grenzen setzen – auch bei sich selbst Wenn Sie merken, dass Sie emotional überfordert sind, holen Sie sich Unterstützung. Das ist keine Schwäche, sondern Professionalität.
  6. Regelmäßiges Training der eigenen Haltung Genau hier hilft der KI-Chatbot von iProtect.Academy besonders gut – Sie können in Ruhe Ihre eigenen Reaktionen trainieren.
Fazit
Gute Deeskalation beginnt immer bei Ihnen selbst. Wer seine eigene Stressreaktion und innere Haltung kennt und aktiv trainiert, ist deutlich erfolgreicher – und schützt sich und die Patienten besser. Möchten Sie lernen, wie Sie Ihre eigene innere Haltung gezielt stärken können?
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Der Kurs enthält ein eigenes Modul zur Eigenreflexion, kann 24/7 genutzt werden und hilft Ihnen, auch unter Stress souverän zu bleiben.
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Dirk Linnemeyer
Gründer iProtect.Academy
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